Posts by Johannes M

    Soweit ich weiss geht das Fahrzeug ja auch in den Besitz der Versicherung über, sobald diese die versicherte Summe ausgezahlt hat?

    Da das Fahrzeug ja noch recht neu war dürften die Besitzer ja auch (mindestens) den Neuwagenpreis von der Versicherung erhalten haben.

    Somit ist mir als Besitzer letliche dann auch egal was mit dem Unfallfahrzeug passiert. Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Versicherung nach Leistungserbringung noch einen Deal mit dem Kunden hat zur Verwertung des Schrotts.

    Zumal es sich ja auch um die gegnerische Versichrung handelt die dann Eigentümer wird.

    Ja, hinterher sind alle immer schlauer. Wenn man jahrelang, vermeintlich erfolgreich zusammengearbeitet hat, muss man nicht zwangsläufig misstrauisch sein.

    Wenn der Geschäftspartner dann auch noch ein etwas schwieriger Charakter ist, kann ich mir schon vorstellen, dass man alles mal laufen lässt, solange es eben keine Schwierigkeiten gibt.

    Gruß

    Roman

    Ich bin ja selten völlig anderer Meinung als du Roman ;-), aber das sehe ich vollkomen anders.

    Mal völlig losgelöst von HRZ. Als GF von was auch immer, habe ich nicht nur das Recht, sondern auch die Pflicht mich auch um die wirtschaftlichen und steuerlichen, im Grunde um alle Belange des Unternehmens, des Vereins, etc. zu kümmern, für die ich ja auch die (Mit)Verantwortung trage. Tue ich das nicht, fehlt mir schlicht die Kompetenz für diesen Job. Alles andere ist fahrlässig, sich selbst und dem Unternehmen/den Mitarbeitern/den Kunden gegenüber und sehr freundlich ausgedrückt naiv. Eine solche Person wäre doch eine absolute Fehlbesetzung und aus meiner Sicht sicher nicht in der Lage ein Unternehmen dann in eine bessere Zukunft zu führen.

    Nochmal, mir geht es nicht um Den GF von HRZ im speziellen, den kenne ich nicht. Mir ging es um deine Aussage als solches.

    Aber muss HRZ denn nicht erst einmal während der Ausbauphase Material und Geräte einkaufen? Man hat ja heutzutage nicht alles permanent in grosser Menge auf Lager was man zum Ausbau benötigt.

    Dürfen die denn für den Einkauf auf evtl noch vorhandenes Kapital zugreifen um Rechnungen zu begleichen? Und liefern denn Zulieferer, die eh noch Ausstände haben dürften, dann einfach weiterhin Ware, bevor offene Rechnungen beglichen sind?

    Ich kenne mich da null mit aus, aber ist es denn überhaupt realistisch, dass der Betrieb jetzt einfach weitergeht und die weiter angefangene Aufträge ausbauen?

    Lieber Johannes,

    wie man im Alter von 35 + - Jahren mal eben über 100.000.- € an die Seite legen kann,

    kann ich nicht nachvollziehen.

    Wenn die Damen studiert haben, bleiben ja nicht einmal 10 Jahre über um Geld zu sparen.

    Oder verdient man in der Schweiz so gut?

    So ganz genau kann ich dir das leider auch nicht sagen Werner.

    Eine der beiden hat auf jeden Fall Kapital in Aktien angelegt, immer gearbeitet während des Studiums. Mehr zum Hintergrund weiss ich da nicht.

    Die zweite ist die Tochter meiner Partnerin. Die hatte als Startkapital seit Kleinkindzeiten irgendwelche Sparmodelle von den Eltern und Großeltern, die dann irgendwann ausbezahlt wurden. Das war sicher nicht wenig. Details kenne ich nicht, war vor meiner Zeit. Aber das ist ja auch in D nicht unüblich. Während des Studiums bekam sie mehrere Stipendien, das war also mehr oder weniger kostenneutral. Arbeiten ging sie nicht während des Studiums, um sich voll aufs Studium konzentrieren zu können. Mit 27 hat sie ihren Doktor gemacht und verdient seitdem sehr ordentlich. In absehbarer Zeit möchte sie ihr Arbeitspensum reduzieren, was aber hier nicht unüblich ist.

    Ob man in der Schweiz ordentlich verdient liegt sicher im Auge des Betrachters. Man darf die höheren Kosten hier dabei nicht vergessen

    Neutral betrachtet beantwortet das hier vielleicht ein wenig deine Frage

    Bundesamt für Statistik - Schweizer Medianlohn liegt bei 7024 Franken brutto
    Die Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern nahmen laut dem Bundesamt für Statistik weiter ab.
    www.srf.ch

    LG Johannes

    Erbengeneration. Ein Teil der jüngeren Besucher sollten in Bezug auf deren freie finanzielle Mittel wohl nicht unterschätzt werden. Sieht man hier im Münchner Raum allenthalben.....

    Thomas.

    Sehe ich ganz genau so. Alleine in meinem direkten Umfeld/Freundeskreis kenne ich zwei junge Frauen, Anfang/Mitte dreissig, die einen neuen CS bar bezahlen könnten. Ohne geerbt zu haben, aus einfachen/normalen Verhältnissen kommend, ohne übermässige finanzielle Unterstützung der Eltern.
    Intelligent, schnell durchs Studium, sehr engagiert und zielstrebig, gute Jobs, günstige Genossenschaftswohnung bzw. WG. Leben beide nicht super sparsam, gönnen sich durchaus teure Urlaube, schauen aber sonst gut auf ihre Ausgaben und haben beide keine Autos. Geht hier ind er Schweiz auch ganz gut ohne, weil die ÖV funktionieren. Und die beiden sind keine Einzelfälle.

    Was ich damit sagen will, es gibt durchaus noch viele Jüngere, die auch in Zukunft genügend Kapital haben würden um sich solche Anschaffungen gut leisten zu können, würden sie das wollen. Und ich finde die sich auch hier immer wieder wiederholende Aussage, dass alle Jüngeren faul seien und ewig studieren würden recht überheblich und schlicht falsch. Die gibt es vermutlich auch, aber das ist definitiv nicht die Regel.

    Ist das nur mangelnde Toleranz oder schon Altersstarrsinn wenn wir Alten den Jüngeren vorschreiben wollen was ihnen bitteschön zu gefallen hat? Weil wir ja weise sind und alles besser wissen ^^

    Ich teile grösstenteils eure konservative Haltung, mir war und ist selbst der 907 schon zu vollgestopft mit vollkommen unnötigem Zeugs welches mich bevormundet, weshalb ich auch immer wieder bei sehr alten Fahrzeugen lande.

    Aber lassen wir doch die nachfolgenden Alten selbst entscheiden was sie möchten. Und was nicht. Und als Verkäufer muss ich nun mal den Markt bedienen den es gibt, ob ich selbst das nun toll finde oder nicht. Oder eben mit dem Ergebnis leben.

    Wenn du den Umstand, dass er sich alles zeigen lässt, was man zeigen oder umbauen kann als "Zeit schinden" bezeichnest, kannst du das natürlich machen.

    Das finde ich bei ihm eigentlich den grössten Vorteil, quasi ein Alleinstellungsmerkmal ;) Er geht denen die das Fahrzeug zeigen solange auf den Sack bis die wirklich jede Schublade geöffnet und jede Kleinigkeit vorgeführt und umgebaut haben. Zuhören kann man ihm wirklich kaum, aber man sieht so halt recht viel Dinge die in anderen Videos nur nebenbei erwähnt werden, die man auch im Prospekt findet, sich aber nicht vorstellen kann.

    Also jetzt mal im Ernst. Als Ausbauer im Premiumsegment muss ich Betroffenen eine bezahlbare Lösung anbieten, auch noch nach vielen Jahren. Zumindest wenn das Produkt offensichtlich mangelhaft war und es von mir verbaut wurde. Wenn es Anwenderfehler wären sieht das natürlich anders aus. Dass es mangelhaft war ist sicher nicht die Schuld von CS, aber eine Lösung gehört doch ohne Zweifel zum guten Kundenservice.

    Die Schweizer Besitzer des Freedom aus dem Ausbau-Video, welches Kabul weiter oben schon verlinkt hatte, haben ihr Fahrzeug nun bekommen, nach vier Jahren Wartezeit. Was mir neu war ist, dass es in der Schweiz einen "Vetreter" von HRZ gibt, der das Fahrzeug an der Grenze übernommen und sich um die Formalitäten gekümmert hat. Gab es als wir angefragt hatten noch nicht. Wir hätten uns damals selbst um alles kümmern müssen, wie bei Bresler auch.

    Und nach zwei Tagen war gleich die Truma defekt, bzw. das Bedienteil :S

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    Ah ok, nur Syncros. Nicht schlecht :)

    Ja, die Lüftungsgitter waren auch beim Bus dabei. Sind tatsächlich etwas sperrig, aber unter der Bank ist ja ordentlich Platz. Da sitzt ja nichts ausser dem Ladegerät. Die Heizung ist noch die originale B2L und hängt unterm Auto. Die braucht dann mal bei Gelegenheit etwas Aufmerksamkeit. Die läuft an sich schon, hat aber ein gewisses Eigenleben.